Christian MÜLLER

Het Christian Müller orgel van de Grote Kerk in Beverwijk. Het meest authentieke
Müller-orgel is dat er is.

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Der Müller-Klang

Christian Müller bestimmte das Orgelbild der Niederländischen Orgel im 18. Jahrhundert. Die Orgel musste aufgrund der Zunahme des Chorgesangs leistungsfähiger werden. Mehrere Register des Hoofdwerks sind doppelchörig (doppelte Pfeifenreihe) im Diskant, und eine manuelle Koppel für Bass und Diskant! Außerdem gelang es Christian Müller, die charakteristische holländische Orgel des 17. Jahrhunderts mit der damals erneuerten Leitung der Hamburg-Groninger Schnitger und Hinsz zu verbinden.
Der Klang entspricht dem, was in Holland im Rokoko (Stilperiode nach dem Barock) zu hören war. Die Stimmung war Kirnberger, jetzt Valotti (abweichend von der heute üblichen gleichschwebenden Stimmung), die auch im 18. Jahrhundert üblich war. Der Hauptwerck ist herrlich klar mit einem silbrigen Rand. Diese silbrige Kante im Klang ist so vielsagend, dass man hier alte Musik gehört haben muss. Die Flöten klingen voll. Charaktervolle Zungenstimmen und ein perlender Sesquialter runden das Klangbild ab.

Die Beverwijk-Müller-Orgel ist eines der deutlichsten Beispiele für die Art und Weise, wie Orgeln im 18. Jahrhundert in Holland üblicherweise eingerichtet wurden, um den Gemeindegesang wirkungsvoll zu begleiten: Cornet, Principal 16 ft. discant, Manualbass/Discant, die Komposition der Mixtur. Die in Holland sehr beliebte Komposition: Vox humana + Quintadena 8 + Holpijp + Tremulant ist auch auf dieser Orgel vorhanden.
Das Instrument hat eine typische breite Form und Prospektgestaltung, die sich von anderen Müller-Orgeln unterscheidet, mit Doppelintervallen und Prospektpfeifen mit spitzen Zungen im "Holländischen" Stil.
In den Seitentürmen und auch in den unteren Zwischenfeldern befinden sich die Pfeifen sowohl des Hand- als auch des Pedalvorspanns. Der 16'-Dreiklang des Oberwercks befindet sich im oberen Teil der Front.
Charakteristisch für Müller ist die Disposition des Pedals, die fast identisch ist mit der der Waalse Kerk in Amsterdam mit einem Fagot 16'.
Der Aufbau ist eine typisch Niederländische Komposition: hauptsächlich Flöten und Zungenregister.
Das Orgelgehäuse aus Kiefernholz ist rot mahagonifarben gestrichen und mit schönen Barockfriesen verziert.

Die Beverwijker Müller-Orgel in der Grote Kerk steht laut Volkskrant Organ Top 45 (Juli 2021) auf Platz 33 der schönsten Orgeln der Niederlande.
Im Juni 2021 besuchten der Orgelgutachter Jaap Jan Steensma und Merlijn Kerkhof, Musikjournalist der Volkskrant, die Müller-Orgel in Beverwijk und zeigten sich sehr beeindruckt von der Kirche und der Orgel, insbesondere von den Zungenregistern (Trompeten), die für diese Beurteilung ausschlaggebend waren.
Ton Veltkamp und Hans Kelder (Manager und Spieler) sind sehr zufrieden mit diesem Ort, vor allem wenn man bedenkt, dass es in den Niederlanden mehr als 2000 historische Orgeln gibt. Die vollständige Bewertung finden Sie unter dem nachstehenden Link:


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